Praxisgemeinschaft Dr. Berberich / Prof. Dr. Ludwig
Praxis für Urologie, Andrologie, Psychotherapie & Sexualmedizin
Urologische Praxisgemeinschaft Frankfurt Höchst
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Was ist Hypnotherapie?

Hypnose ist eine der ältesten Techniken zur Behandlung von körperlichen und seelischen Beschwerden.


Die Griechen praktizierten den hypnotischen „Tempelschlaf” als Heilritual.
Der Ausdruck Hypnose leitet sich vom griechischen „Hypnos” her - dem Schlaf. Allein aufgrund dieser Herleitung hat der Begriff „Hypnose” schon häufig zu Missverständnissen geführt, denn Hypnose ist kein Schlaf.


Die moderne Hypnose, wie sie Anfang der siebziger Jahre vor allem von dem amerikanischen Psychiater Milton Erickson weiterentwickelt wurde, hat nur noch wenig mit ihren historischen Vorgängern gemeinsam.


Die Hypnose ist ein vorübergehender Zustand veränderter Aufmerksamkeit.


Hierdurch kann sich der Patient besser auf innere Vorgänge und Bilder konzentrieren. Außenreize werden ausgeblendet und es entsteht eine besondere Kommunikationsform zwischen Therapeut und Patient.


Jede Hypnose ist eine Selbsthypnose. Der Hypnotiseur erzeugt bei dem zu Hypnotisierenden lediglich eine mehr oder weniger starke Vorstellung der beabsichtigten Wirkung, die dieser durch Selbsthypnose verwirklicht.


Man kann Hypnose auch als Reise in das Unbewusste bezeichnen. Der Patient wird zum Reisenden in seiner Seelenlandschaft, hierbei ist der Therapeut lediglich sein Reisebegleiter oder Weggefährte.


Hypnotherapie eignet sich gut zur Behandlung psychosomatischer Erkrankungen.


Krankheitsbilder, die mit Hypnose behandelt werden können, sind zum Beispiel

  • chronische Schmerzen
  • Essstörungen
  • Nikotinabhängigkeit
  • Asthma
  • Tinnitus
  • sexuelle Störungen
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Stresssyndrome oder Angststörungen.

Hypnotherapie kann auch erfolgreich eingesetzt werden bei

  • Beziehungskonflikten
  • Sinnkrisen oder Selbsterfahrungswünschen