Was ist Psychosomatische Medizin?
Die Psychosomatische Medizin befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Prozessen in der Entstehung, im Verlauf und bei der Bewältigung von Krankheiten und Leidenszuständen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der Mensch mit seinen Beschwerden und nicht allein das Krankheitsbild.
Psychosomatik bedeutet, dass Körper und Seele zwei untrennbar miteinander verbundene Aspekte des Menschen sind, die nur aus methodischen Gründen und zum besseren Verständnis unterschieden werden. Die Psychosomatik versucht die Spaltung zwischen einer „Körpermedizin ohne Seele“ und einer „Psychologie ohne Körper“ (Thure von Uexküll) zu überwinden.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, wie Krankheiten entstehen (Pathogenese), sondern auch wie Gesundheit erhalten werden kann (Salutogenese).
